Als Rechtsanwältin beantrage ich für Sie (teilweise) kostenlos* und schnell die Überbrückungshilfe 3

 "Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe"

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*Die Kosten des prüfenden Dritten werden teilweise vom Staat übernommen.

Auf die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe können die Unternehmen, Soloselbstständigen und selbstständigen Freiberufler setzen, die sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer finanzielle Krise befinden. 

 

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind die Unternehmen, Soloselbstständigen und selbstständigen Freiberufler, die in einem Monat eine Umsatzeinbuße von 30% im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen können.

Förderzeitraum ist der November 2020 bis Juni 2021. 

Sollten Sie schon die November- und Dezemberhilfe erhalten haben, sind diese Monate nicht erneut förderfähig.

Der wesentliche Unterschied zu den vorangegangenen Hilfen besteht nun darin, dass es für die Antragsteller nicht darauf ankommt, ob sie direkt oder indirekt betroffen sind. 

 

Wie viel wird erstattet?

Die Zuschusshöhe richtet sich nach dem jeweiligen Umsatzverlust und ist wie folgt gestaffelt:

  • bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,

  • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und

  • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

 

Was wird erstattet?

Es gibt einen Katalog für die erstattungsfähigen Fixkosten. Dieser Katalog umfasst insbesondere Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten sowie Marketing- und Werbekosten.

Eine weitere Neuerung liegt insbesondere für die Reisebranche und den Einzelhandel vor:

Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen gewährt der Staat eine zusätzliche Unterstützung. Die bisher vorgesehenen Regelungen wurden nunmehr ergänzt, so dass externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten um eine 50 prozentige Pauschale für interne Kosten erhöht und bei den Fixkosten berücksichtigt werden.

Auch Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben. Daher wird der Wertverlust für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/2021 als Kostenposition anerkannt. Neben beispielsweise Weihnachtsartikel, Feuerwerkskörper und Winterkleidung gilt dies auch für verderbliche Ware, die unbrauchbar wird, wenn sie nicht verkauft werden konnte.

 

Wie werden Soloselbstständige unterstützt?

Soloselbstständige sind berechtigt, im Rahmen der Überbrückungshilfe III einen einmalige Betriebskostenpauschale (sog. Neustarthilfe) anzusetzen, welche nunmehr 50% des Referenzumsatzes beträgt.

Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten jedoch besondere Regeln, welche in dem nachfolgenden Beispiel veranschaulicht werden sollen:
Bei einem Umsatz von 20.000 Euro (Durchschnittsumsatz in der Künstlersozialkasse) werden also 5.000 Euro Neustarthilfe gezahlt (50 Prozent des Referenzumsatzes für sechs Monate 2019, 10.000 Euro).

 

Ab wann können die Anträge gestellt werden?

Die Antragstellung beginnt im Februar 2021. Dabei sollen die Abschlagszahlungen auch noch binnen des Monats ausgezahlt werden. Die regulären Auszahlungen sind für März 2021 vorgesehen.

Die Überbrückungshilfe III ist durch den prüfenden Dritten zu stellen.

Hierfür können Sie selbstverständlich unverbindlich telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit der Anwaltskanzlei Kaplan aufnehmen.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie Kontakt auf.